Noch eine Woche: Buch der Freiraumgalerie crowdfunden!

Da geht noch was! In acht Tagen geht das Crowdfunding für das Buch der Freiraumgalerie zu ende. Bisher haben die Mädels und Jungs schon über 5.000 Euro gesammelt – ein bisschen Hilfe von euch brauchen sie noch. Im Interview erzählen sie euch mehr über ihr Projekt – und wie/warum sie ihr Buch fair produzieren lassen. (Und warum ich so ungeniert dafür werbe.)

Nach drei Jahren Freiraumgalerie habt ihr euch entschlossen, ein Buch zu machen. Warum?

Tatsächlich arbeiten wir bereits seit über drei Jahren an diesem Buch. Wir haben uns schon vor dem ersten All You Can Paint Festival 2012 entschieden, dass es einen Bildband geben soll. Damals wollten wir die Arbeit der Freiraumgalerie bis zum großen Festival dokumentieren. Ehrlich gesagt hatte das Buch genauso wenig wie die Freiraumgalerie einen Plan für nach dem Festival. Von 2012 bis 2014 haben wir immer nur von Jahr zu Jahr gedacht. Deshalb ist das Buchprojekt genauso von Jahr zu Jahr weiter gegangen. Zum ersten Mal hat das Team der Freiraumgalerie jetzt aber vor, langfristig zu arbeiten – wenn möglich so lange wir wollen. Somit hat das Buch jetzt einen runden Schluss: es hält die wunderschöne, oft chaotische Zeit der ersten drei Jahre Freiraumgalerie fest.

Was erwartet die Leser in dem Buch? Was gibt es neben den Bildern?

In dem Buch sind alle Wandgestaltungen der letzten drei Jahre. 72 Fassadenfotos, Prozessbilder und Veranstaltungsfotos. Es gibt Interviews und Texte von Künstlerinnen und Künstlern, Geschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern und eher theoretische Texte zu Urban Art in der Stadtentwicklung und den Hintergründen unseres Projekts.

Wer hat daran mitgewirkt?

Spenden!

Tatsächlich haben insgesamt 43 Fotografinnen und Fotografen Fotos gemacht und uns zur Verfügung gestellt. Uns war es nicht so wichtig, ob jemand Profi- oder Hobbyfotograf ist. 2012 hat der Fotoclub “Conspectus” der MLU Halle viel dokumentiert.

Wonach habt ihr die Bilder ausgewählt?

Zum einen natürlich nach Inhalt. Es ist soviel an soviel Orten in den letzten drei Jahren passiert. Dazu kommt das wir nie genug Geld hatten, um eine*n Festivalfotograf*in zu bezahlen. Deswegen sind viele Bilder im Buch, weil sie einzigartige Momente festhalten, oft von Leuten, die wir in diesen Momenten noch gar nicht kannten. Bei den Fassadenfotos haben wir natürlich auch viel auf Qualität geschaut.

Was macht ihr mit dem Geld?

Wir werden davon hoffentlich die Druckkosten bezahlen – beziehungsweise abbezahlen, was wir uns für den Druck leihen mussten. Da wir klimaneutral und regional in Sachsen Anhalt drucken, statt irgendwo in China, sind die Kosten ziemlich hoch. Es wird also eine Weile dauern, bis überhaupt etwas übrig sein wird. Sobald das der Fall ist, würden wir gern einen Teil für zukünftige Projekte der Freiraumgalerie zurücklegen.

Erhalten die Fotografen und Künstler eine Entschädigung?

Für die Arbeit am Buch hat niemand eine Entschädigung bekommen. Jede*r Fotograf*in bekommt ein Freiexemplar.

 

Wenn es gedruckt ist – wo kann man das Buch bekommen?

Am besten am Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr in der Landsberger Straße 16. Das ist die Vernissage zu unserer Ausstellung “All You Can Paint Effects”, in der das Buch eine große Rolle spielt. Dort wird es auch erstmalig erhältlich sein. Danach kann man es direkt bei uns vor Ort oder über unsere Homepage erwerben. Ansonsten im Buchhandel.

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